Update Laufkompass & Lebenszeichen

Ihr lieben, was soll ich sagen…. grad ists ganz schön still um mich, ist eigentlich auch kein Wunder 😂 Die Saison neigt sich dem Ende und das Training für die große Aufgabe 2018 in Roth läuft eigentlich wirklich gut. Schwimmen schickt sich an tatsächlich eine der Lieblingssporten im Triathlon zu werden. Da kommt man so schön rein in den Wettkampf, muss ich immer wieder feststellen. Im Winter geht´s jetzt eigentlich drum, die Form halbwegs in den Frühling zu bringen, alles in allem also eher unspektakulär.

Mitte November steht noch ein Crosstriathlon an und Anfang Dezember noch der Klassiker für mich: der Nikolauslauf in Forchheim. Aber das ist jetzt alles nicht sooo mega spannend, deswegen geb ich euch einfach mal ein kurzes Update zum Laufkompass – da tut sich nämlich grad einiges😃

Die aufmerksamsten Augen unter euch haben es vielleicht schon entdeckt: das kleine ® im werunbt Logo. Das ist tatsächlich spannend gewesen für mich. Schon wie der Laufkompass vor ein paar Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, dachte ich mir, dass es vielleicht besser wäre, den Schritt zu gehen, und die Marke wirklich anzumelden.

Eigentlich sollten wir auch ohne Markenanmeldung safe sein, wir verwenden die Marke ja gefühlt schon eeeeeewig. Da wird aber im Frühjahr durch die Hefte und die Beschilderung so viel von uns und unseren Partnern investiert, dass ein maximales Maß an Sicherheit für uns alle definitiv sinnvoll ist. Auch soll es den Partnern ja zeigen, dass wir die Sache natürlich langfristig sehen. werunbt geht im März ins 5 Jahr, da kann man das schonmal machen. Umso schöner, dass es so schnell geklappt hat….meine erste eingetragene Marke 😍

Die letzten Tage ist auch am Heft viel passiert. Das schöne ist: Es kommen immer mehr Strecken dazu ☺️ neben der Lieblingsrunde von Anja Schere, der Sightseeing-Runde – die es schon gab – kommt jetzt noch eine Runde dazu, die die barocken Kirchen vorstellt, eine Runde, die Kunst im öffentlichen Raum zeigt und noch eine Trailrunde. Der Kompass wird so also echt immer „runder“. Bin schon sehr auf das Feedback der Bayreuther Läuferinnen und Läufer gespannt. Die werden die ein oder andere Ecke Bayreuths entdecken, die sie selbst noch nicht kannten 🙈

Ich hab mir lange Gedanken gemacht, wie ichs hinbekomme, bei jeder Strecke noch Infos unter zu bekommen über die Beschaffenheit der Strecke, Beleuchtung etc. Hab mich für ne Skala entschieden, da würde mich mal interessieren, was ihr davon haltet. Ihr seht die oben im Bild.

Ihr seht also, ich lebe noch und es tut sich was. Abseits vom Sportplatz ists grad nur spannender 😉

Kommt gut in den Herbst!

Euer Feelgood-Flo

 

Taperingphase sinnvoll genutzt: der Laufkompass Bayreuth

In ner guten Woche ist Berlin Marathon und bis zum nächsten Mainauenlauf ist auch noch reichlich Zeit, wie also für Zeit sinnvoll nutzen? Am besten indem man Projekte angeht, die noch in der Schublade liegen 😉

Vor fast einem Jahr hatten mein bester Sportbuddy Achim und ich gemeinsam mit Christian Möckel – Leiter des Sportamts in Bayreuth – die Idee unsere werunbt Strecken – die sich ja schon bewährt haben – nachhaltig in Bayreuth zu platzieren. Das Ziel war möglichst vielen Menschen unsere schöne Stadt quasi laufend näher zu bringen. Ein bisschen rumphilosophiert und Ruckzuck war die Idee des Laufkompasses geboren 😍

„Eine Broschüre muss her, für die Touris und die Geschäftsleute, viel wichtiger aber: die Strecken müssen richtig ordentlich ausgeschildert werden!“ Das war die Grundidee….

Hater würde jetzt sagen: wow! Schilder aufstellen? Echt jetzt? Total kreativ!

Prinzipiell? Stimmt total! Es hat in der Vergangenheit natürlich schon vereinzelt Beschilderungen gegeben, auch Sammlungen im Internet…. dass Ding ist, in Verbindung mit der Broschüre, die kostenlos ausgelegt wird in der Touriinfo, in den Hotels, Fitnessstudios etc., der Webseite und eben den Schildern hats glaub ich noch niemand versucht – vor allem nicht gleich 12 Strecken auf einen Schlag 🙈 ins Summe sind das fast 400 Schilder im Stadtgebiet. Schilder, die „auf die Laterne genau“ definiert sein mussten.

Ich weiß jetzt auch warum das so noch niemand in Angriff genommen hat: das war etwas aufwändiger als gedacht 😂🙈

Ich, also die letzten Wochen Abend parallel zum Marathontraining so oft es ging mit dem Fahrrad raus in die Stadt und Laternen „markiert“. Cool, dass Mario aka. Martin teilweise dabei war, das hat für etwas Abwechslung gesorgt 😉 obwohl man die Stadt so komplett neu kennenlernt.

Eine Beschilderung ist so entstanden, die bisher 11 Strecken umfasst. Acht klassische werunbt Strecken (10 bzw. 5km) eine Sightseeing-Strecke, eine Kinderwagen- / Rollstuhltaugliche Strecke und – da bin ich besonders stolz drauf – die Lieblingsstrecke von Anja Scherl, die sie uns liebenswerter Weise verraten hat. So kann jeder ein bisschen Rio-Luft schnuppern 😊

Am Dienstag war endlich die Pressekonferenz im Sportamt, bei der das Projekt endlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das war ein bisschen wie ein Weihnachtsgeschenk auspacken. Sogar das Fernsehen war da 😂

Wie gehts jetzt weiter?

Wir suchen jetzt noch eine bis zwei Publikumsstrecken, damit die Läuferinnen und Läufer Bayreuths auch noch die Chance haben, sich zu verewigen.

Die Liste der knapp 400 Schilder ist schon beim Straßenverkehrsamt und auch wenn das ein oder andere noch korrigiert werden muss, ist der Plan, dass wir den Laufkompass im März 2018 einweihen. Da wird nämlich unser Lauftreff werunbt stolze vier Jahre alt – der beste Zeitpunkt also 😍

Hier gibts ein paar Berichte:

http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/laufkompass-bayreuth-100.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Frankenschau-aktuell-Franken-kompakt-/Franken-kompakt/BR-Fernsehen/Video-Podcast?bcastId=7275140&documentId=45863264

https://www.mainwelle.de/bayreuth-bekommt-einen-laufkompass-448640/

Habt nen schönen Abend und kommt gut durch die Herbstmarathons,

Euer FeelGoodFlo

Sportwoche in Südtirol

Vom Mountainbiken können wir also kaum genug bekommen 😍

Ist schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, aber das war sie also, unsere Sportwoche in Südtirol. 

Kleine Vorwarnung vorneweg – ich werde bisschen schwärmen, hat aber nix mit irgendwelchen gekauften Beiträgen zu tun, sondern mit hart verdientem Lob.

Aber von vorn: wir hatten ne Woche Urlaub und wer uns kennt weiß, dass wir uns im Urlaub auch immer ein bisschen bewegen wollen. Jetzt nicht hardcore und es darf auch immer noch ein bisschen Zeit zum Chillen bleiben, aber ein bisschen Sport ist einfach total geil zum Abschalten. Wir haben ein Hotel gesucht, das auch sportlich ein bisschen was anbietet. Das Wetter sollte natürlich auch passen und da ich schon ewig nicht mehr in da war, ist die Entscheidung relativ schnell gefallen. Südtirol sollte es sein!

Vor nem Jahr haben wir ja so ein bisschen das Mountainbiken entdeckt – eigentlich ein total geiler Ausgleichssport. Biste Ruck Zuck in der Natur und ich schwitze bei keinem Sport mehr! Unfassbar! Aber eben auch unfassbar toll!

In ner Bikezeitschrift haben wir vom Traminer Hof gelesen und auch schon Triktos beim MittelfrankenCup gesehen. Und das hörte sich richtig gut an! Bikepaket mit Wäscheservice etc. und 4 geführten Touren – großes Kino für Leute wie uns, die nicht ständig nach dem Weg kucken wollen sondern super entspannen können, wenn sie jemanden Nachfahren können. 

Wir also losgedüst! Kurzer Zwischenstopp beim Robbie im Olympiastadion München und überfallartigem Übernachtungsstopp bei Achim (fettes Danke nochmal) und endlich mal wieder in Südtirol! Wir hatten zwar noch Wandersachen dabei aber die haben wir eigentlich gar nicht gebraucht, weils gar so schön war!

Am ersten Biketag gabs ein kleines Techniktraining, was super war zum wieder reinkommen! Dann folgten 3 echt tolle Touren! Mit Guide Davide aber – und das fand ich besonders beeindruckend – mit Armin, dem Chef des Hotels. Mega Guide, der das gefühlt schon sein ganzes Leben macht und wohl eine der Pioniere war was Radurlaube da unten angeht. Und der sich echt die Zeit nimmt, mit seinen Gästen biken zu gehen!

Als iTüpfelchen gabs alle Bilder des Wochenendes auf CD bei der Abreise – Service nach meinem Geschmack 😂👍

Wer also mit dem Gedanken spielt, mal in Südtirol biken zu gehen: schaut bei Armin vorbei! Lohnt sich und war für mich die perfekte Base zum Biken…..das wahnsinnig geile Abendessen und Frühstück muss ich ja gar nicht erst erwähnen 🙈

Euer FeelGoodFlo

Das Abenteuer Langdistanz beginnt!

So, jetzt ist´s also soweit…nach vier mal Staffel in Roth, hab ich mich tatsächlich als Einzelstarter angemeldet! Da hat mich das Roth-Fieber letzte Woche am Sonntag am Solarer Berg dann doch nochmal so richtig gepackt.

Vorherrschendes Gefühl: Eine Mischung aus Vorfreude und Panik. Naja, eigentlich eher Vorfreude. Die Mitteldistanzen der letzten Jahre und die letzten Monate stimmen mich eigentlich ganz zuversichtlich. Muss ja eh keine mega Zeit werden. So wie das halt immer ist bei mir: der „Spaß“ steht im Vordergrund – oder besser in dem Fall: die Zeit steht nicht im Vordergrund… denn knüppelhart wird’s auf jeden Fall – um die 13h Sport am Stück das ist mal ne Hausnummer 😱

Erster Gedanke, den man jetzt haben könnte: schau der Maßen hat ne Midlifecrisis 😂

Ich? Niemals! Klar hab ich nächstes Jahr nen Runden Geburtstag, aber deswegen mach ich’s nicht, also echt nicht!
Ich fühl mich dieses Jahr tatsächlich relativ fit und in der Hoffnung, dass das nächste Jahr ähnlich läuft wie dieses, lautet das Motto einfach: wenn nicht jetzt, wann dann?

Am 01. Juli 2018 ist es also soweit. 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen. Jede Distanz für sich schonmal gemacht, jeweils die Hälfte auch ein paar mal zusammen – aber die Kombination ist schon etwas Respekt einflößend 😱 
Anyway, die Anspannung gehört doch auch dazu….ist ein bisschen wie Lampenfieber. Nächste Woche gibts noch nen ordentlichen CheckUp und dann stehen die nächsten 12 sportlichen Monate im Zeichen von Roth. 
In denen gilt es entspannt aber konsequent dran zu bleiben. Aber mit den Menschen um mich rum, sollte das eigentlich kein Problem sein 😍 

Entspannt ist übrigens das richtige Wort! Ich leg jetzt mal entspannt die Füße hoch 😂 ihr hoffentlich auch 👍

 
Euer FeelGoodFlo

P.S. Danke an Mario und Olly, die mich beim Zettelholen so supportet haben 😊

Alles bleibt anders – die zweite Auflage des Mainauenlaufes

Das war er also, der zweite Mainauenlauf. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll….

Ich starte mal mit dem letzten Jahr. Man kann ja den ersten Mainauenlauf durchaus als Erfolg bezeichnen. Dafür, dass wir (Achim, ich und unser kleiner Verein die MaliCrew) noch nie einen Lauf veranstaltet haben und so auch nicht wirklich wussten, was auf uns zukommt, war das 2016 im Rahmen der Landesgartenschau schonmal ne ordentliche Vorlage.

Wir waren uns überhaupt nicht sicher, ob unser Mainauenlauf, der ja mit 1.200 Teilnehmern gleich mal zweitgrößter Lauf der Region war, überhaupt ohne Landesgartenschau funktionieren wird.
Egal… wer uns beide kennt weiß, dass wir Sachen optimistisch anpacken.

Als wir uns also zusammen vor einem guten 3/4 Jahr entschieden haben, dass es eine Neuauflage geben soll, ging das Abenteuer Mainauenlauf für uns in die zweite Runde.

Anfangs waren wir total zuversichtlich, dass es einfacher wird, weil wir ja diverse Einschränkungen aufgrund der Landesgartenschau hatten. 

Im Laufe der folgenden Monate sollte sich das als kleiner Trugschluss herausstellen. Und obwohl es natürlich auch diverse Planänderungen gab (mit denen ich euch jetzt gar nicht langweilen möchte) ist es uns aufgrund der wirklich sehr guten Zusammenarbeit mit der Stadt Bayreuth gelungen ein wunderschönes neues zu Hause für unseren Lauf zu finden – mitten im Gelände der ehemaligen Landesgartenschau im grünen Kabinett mit einem fast atemberaubenden Blick über einen Teil der Laufstrecke.

2016 war es natürlich leicht, ein schönes Ambiente zu schaffen. Überall Blumen, das Gelände komplett rausgeputzt und und und. Das sah dieses Jahr natürlich ein bisschen anders aus. Wir wussten, dass wir einiges tun müssen, um den Läuferinnen und Läufern auch optisch was bieten zu können.

Ein Finisherpark musste also her. Als Achim gesagt hat, er wolle nen Teppich (klein Roth quasi) hab ich ihn zuerst für verrückt gehalten. Aber wer am Wochenende dabei war, weiß wer am Ende recht behalten hat 😉

Die Vorbereitung lief eigentlich echt super dieses Jahr. Wir hatten ein größeres Kernteam, das rund um Mario, Olly und Andy supergut funktioniert hat und wir konnten super von den Erfahrungen der ersten Jahres profitieren.

Das erste Jahr war aber Fluch und Segen zugleich. Mit zunehmender Zeit fand ichs immer schwerer konzentriert zu bleiben.

Ein bisschen hatte ich immer das Gefühl: „Ach das hat letztes Jahr doch auch funktioniert, klappt doch sicher dieses Jahr auch wieder!“ 

Mein Fazit daher: das zweite Mal ist fast schwieriger als der erste Mal 😉

Die schwierigste Frage war tatsächlich abzuschätzen, ob es wieder so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden würden, denn davon hing ja viel ab.

Ich war da recht zuversichtlich – eben weil es 2016 (neben der nicht funktionierenden Zeitnahme) ne wirklich tolle Veranstaltung war.

Die letzten Wochen vor dem Lauf waren aber natürlich trotzdem wieder hektisch. Tausend Kleinigkeiten, an die wir denken mussten….ihr dürft gern mal schätzen, wie viele Notizen es in meinem Handy gibt 😂
Die Woche vor dem Lauf ist immer besonders finde ich. Ganz ohne Urlaub ist die auch nicht wirklich zu machen, muss ich gestehen. Man will sich ja auch tatsächlich auf die eine Sache konzentrieren, auch um das Ganze genießen zu können. 

Als dann am Freitag die ersten Lieferanten aufs Gelände gefahren sind stieg nicht nur die Anspannung sondern auch die Aufregung.

Dieses Jahr hat alles super geklappt. Sogar die Pappbecher wurden geliefert 😂und so stampften ratz fatz unseren Finisherpark in einem Tempo aus dem Boden, das mir fast schwindelig wurde. 

Samstag Abend waren wir eigentlich bis auf die Sponsoren und Foodtrucks schon fertig. Mit einem echt guten Gefühl ließen wir daher den Abend mit dem ein oder anderen GinTonic aus dem Pappbecher und ein paar guten Freunden den Abend im Finisherpark ausklingen.

Nachdem der ja aber echt schon aufgebaut und ja trotzdem nicht mitten in der Stadt war, bildeten Achim und ich mehr oder weniger die Nachtwache. 

Dafür hatten wir es uns mit Schlafsäcken in unsrem nigelnagelneues MaliCrew Xgloo gemütlich gemacht – ich liebe dieses Zelt! 
Früh um halb fünf quasi mitten im Zielbereich aufzuwachen, war tatsächlich was besonderes für mich – auch wenn ich direkt danach feststellen musste, dass uns irgendwelche Freaks ein Sponsoren Beachflag geklaut haben 😂

Als ich um halb fünf auf die Uhr gekuckt hab dachte ich mir, dass noch ewig Zeit ist alles zu regeln…..Pustekuchen…..einen gefühlten Augenblick später war es kurz nach neun und der Startschuss des Kinderlaufs stand unmittelbar bevor.
Das war die hektischste Phase des Tages. 

Die Vorbereitungen für die Hauptläufe waren gefühlt noch lange nicht fertig und trotzdem war keine Zeit mehr. 

Am Ende war es unserem eingespielten Team zu verdanken das alles optimal geklappt hat. Als der 5er unterwegs war, hab ich angefangen, den Tag zu genießen. 
Gravierendes hättest du da ja eh nicht mehr ändern können und so nutzte ich tatsächlich – ganz im Unterschied zu 2016 – die Gelegenheit die Stimmung etwas aufzusaugen.

Wenn ich die Bilder vom Start sehe, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut – so viele Läuferinnen und Läufer 😱 im Ernst, kuckt euch mal die Stimmung an 🙈 und die waren alle nur da, weil zwei Kumpels 2014 ne Schnappsidee hatten…

Am Ende waren alle glücklich: die Läuferinnen und Läufer, die beteiligten Behörden und das komplette Team, das im Hintergrund gewerkelt hat. Genau so wollten wir das haben!

Was bleibt ist Erinnerung an die vielen glücklichen Gesichter und viele viele kleine Geschichten rund um den 2017er Mainauenlauf. 

Zum Beispiel der spontane Gintonic mit dem Kumpel vom Stadtmeister oder die Startnummernrettungsaktion eines Bayreuther Sportlers.

Was aber auf jeden Fall auch bleibt, ist der Dank an den kleinen aber feinen Verein, der hinter uns steht, der Dank an die vielen Helferinnen und Helfer und die Stadt mit allen ihren Beteiligten.

Vor allem aber der Dank an Achim, mit dem ich vor Jahren den Mut hatte, ins Abenteuer Laufveranstalter einzutauchen. 
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – in diesem Sinne: die Vorbereitungen laufen bereits 😜

Euer feelgoodflo
P.S. Danke Micha fürs Bild 😍

Unsere 1. Finishershirt-Party

Grüßt Euch liebe Feelgoodrunnerinnen und Feelgoodrunner,

die Saison ist im vollem Gange und ich will euch – ihr kennt mich ja – nicht mit irgendwelchen Zahlen und Laufergebnissen langweilen. Ganz echt interessieren die auch glaub ich niemanden 😀 Ich bin nicht so schnell, dass ich was reißen könnte und auch nicht so langsam, dass ich letzter werde. Da geht´s mir wie den allermeisten von euch: Ich lauf im Mittelfeld und mache das, weil ich Spaß dran hab. Ich bin heilfroh, das ich das Level in etwa so halten kann und ich die meisten Wettkämpfe auch spontan gut überstehe auch wenn das ein oder andere Wehwehchen natürlich nicht ausbleibt. Aber guess what? Auch mit denen möchte ich euch nicht langweilen 😉

Ich will euch vielmehr von unserer Finishershirt-Party am Donnerstag erzählen, wie es dazu kam, wie froh ich bin, so nen fleißigen und wendigen Verein um mich rum zu haben und wie schön es ist, Sachen einfach anzupacken.

Die Finishershirt-Party also – ein bisschen was hab ich ja schon im Vorfeld verraten.

Wir sind eigentlich da drauf gekommen, als wir – alle Einzel- und Staffelstarter unseres kleinen Vereins uns letztes Jahr nach der Challenge Roth mit den Finishershirts im Biergarten getroffen haben. Das war irgendwie witzig, wie wir da quasi wie uniformiert am Tisch saßen und voll viele uns auf die Shirts angesprochen haben. Man hat richtig gemerkt: Die Shirts bieten sich abgefahren gut als Gesprächsthema an.

Ihr kennt das ja: Ihr kommt auf ne Party und wisst gar nicht über was ihr mit den anderen – die ihr ja vielleicht nicht mal kennt – reden könnt? Das Thema „Eisbrechen“ war durch die Shirts quasi pulverisiert 😉

Meine Freunde belächeln mich immer, aber Logo war ratzfatz fertig und die Domains waren ebenfalls ruckzuck reserviert 😀

Dann hat es natürlich ein bisschen gedauert, bis die Idee sich etwas gesetzt hatte und vor allem bis wir die richtige Location in unserem beschaulichen Bayreuth gefunden haben.

Schon bei der ersten Besprechung war klar, dass wir mit der Suite die goldrichtige Wahl getroffen haben. Nicht nur, weil der kleine aber eine Club genau die richtige Größe hat, sondern auch, weil die Geschäftsführerin Kristina genauso viel Lust auf das Projekt hatte wie wir.

Eigentlich wollten wir mit der Party in die Saison starten, das hat aber leider aufgrund eines Wasserschadens in der Suite nicht geklappt, so mussten wir den ersten angedachten Termin nochmal verschieben, aber am Donnerstag war es also endlich soweit.

Wir haben gar nicht soooo viel Werbung gemacht, eher unsere bestehenden Netzwerke rund um den Mainauenlauf und werunbt genutzt. Unser Ziel war es, um die 50 Leute zusammen zu bekommen, die mit uns einfach einen schönen Abend verbringen wollen und ganz nebenbei auch noch Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Das ist eh immer das spannendste: Wie kommt denn die Idee an und wird es denn dann auch so, wie man sich das vorgestellt hat? Wie kommt das Spenden an? Wie kommt der Zweck der Spende an (Ein Jugendlichen-Treff einer Bayreuther Kirche)? Wie kommt das Spendenspielchen an, dass wir uns ausgedacht haben? Und wer kommt?

Wir waren also ein bisschen angespannt wie es um 19 Uhr losging! Erstmal: tote Hose! 19 Uhr ist für ne Afterwork-Party eigentlich ganz gut, aber es hat schier endlos gedauert, bis die ersten Gäste da waren. Das sollte aber nicht lange so bleiben. Nach und nach kamen immer mehr bekannte aber auch unbekannte Gesichter. Und was besonders schön war, und da legen wir ja schon viel Wert drauf in unserem Verein der MaliCrew: Läuferinnen und Läufer aller Leistungsklassen. Ok ich geb´s zu: ich hab mich besonders gefreut als Anja Scherl unsere Bayreuther Rio-Olympionikin um die Ecke gebogen ist 😉

Super war es, mal ein paar Worte mit den Läuferinnen und Läufern wechseln zu können, mit denen man sonst nicht so zum quatschen kommt – denn so war die Party ja gedacht. Als Afterwork-Treffpunkt, um sich einfach ein bisschen zu unterhalten, den ein oder anderen Cocktail zu trinken und ein bisschen zu tanzen.

Und alle haben das Spendenspielchen, dass wir am Eingang vorbereitet hatten, mit einem lächeln mitgemacht (sie mussten aus dem Stand springen, je weiter, desto weniger musste man spenden).

Wir konnten so um de 300€ sammeln, die dem Kids-Treff des Fördervereins der Nikodemuskirche zu Gute kommen.

Aus ner Schnappsidee wurde ein schöner Abend mit vielen supernetten Gesprächen und ein bisschen Bewegung auf der Tanzfläche. Ziemlich genau 55 waren da, also ne Punktlandung!

Manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen und Sachen anpacken, obwohl man nicht weiß, ob es funktioniert. Wir sind auch schon baden gegangen mit Ideen (ich erinnere mich nur zu gut an die Pasta Party vor ein paar Jahren), aber wir sind zum Glück ein kleiner, wendiger Verein, mit sehr engagierten Mitgliedern und wir haben schon die nächsten Ideen in der Schublade, die wir furchtlos anpacken werden 😉

Ne zweite Finishershirt-Party wird es auf jeden fall geben 🙂

In diesem Sinne kommt gut rein in die Woche,

euer FeelGoodFlo

Uiuiuiuiuiiii ganz schön was los grad 😱

Ihr lieben,

vielleicht wundert ihr euch, was mit dem Fellgoodrun-Typen los ist – hab lang nichts mehr von mir hören lassen, aber heut nutze ich die Sonnenstrahlen, um auf dem Balkon liegend mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben 😊

Regeneration ist ja auch wichtig und wir haben die Morgensonne schon für ein paar wunderschöne Kilometer genutzt.

Ende März waren wir wieder eine Woche Rennradeln auf Mallorca. Das war wie jedes Jahr eine wahsinnig schöne und intensive Zeit! Trotz kleinen Ausflug in den Straßengraben oben am Randa ein superschönes „Trainingslager“! 😍

Der Mainauenlauf 2017 rückt mit Riesenschritten näher! Verrückt wie die Zeit verfliegt und grad summieren sich die vielen vielen Feinheiten zu dem Großprojekt, das er 2016 schon war. Aber dank des vergrößerten Orgateams geht es dieses Jahr trotzdem viel leichter von der Hand. Die Zahlen sehen aber auch mega aus! Über 600 Plätze sind schon weg (viel mehr als letztes Jahr um die Zeit) und wir sind bereits jetzt fleißig am Diskutieren, wie viele Läuferinnen und Läufer wir dieses Jahr zulassen. Mal sehen, was da die nächsten Wochen bringen. Und obwohl 2017 noch nichtmal rum ist, gibts schon die ersten neuen Ideen für 2018 – genau so muss das sein 😍

Unser Lauftreff werunbt mausert sich langsam aber sicher zu dem Treffpunkt aller freien Läufer in und um Bayreuth.

Nachdem wir jetzt schon seit über drei Jahren einmal monatlich auf ne gemeinsame Runde starten, probieren wir im Mai mal zusammen in die Theorie des Ausdauersports einzutauchen.

Gemeinsam mit unseren Mainauenlauf-Schirmherrin und dem Klinikum Bayreuth, laden wir die Bayreuther Sportgemeinde ein, sich den Vortrag „Auswirkungen von Ausdauersport auf den Organismus“ von Dr. Stumpf anzuhören, den er eigens für werunbt hält.

Ich bin mega gespannt, wie der ankommt! Vor allem aber freue ich mich auf den Austausch im Nachklang.

A propos Austausch: noch was neues versuchen wir im April. Am 27.04. laden zur ersten „Finishershirt-Party„. Ihr fragt euch: Wasn das jetzt wieder? Wir genießen den Austausch mit den anderen Bayreuther Läuferinnen und Läufern und wollen den jetzt auch unabhängig von werunbt pflegen 😊 Und da die ersten Gespräche auf so Partys immer zäh sind, nutzen wir die Finishiershirts als „Eisbrecher“.

Wir haben uns nen kleinen Klub in Bayreuth ausgesucht und sind sehr gespannt, wie unser kleines Afterwork-Event aufgenommen wird.

Und weil wir auch immer gerne anderen helfen wird die Party an eine Charity-Aktion gekoppelt. Da kann und will ich noch nicht zu viel verraten 😉
„Wir“ sind übrigens alle fleißigen und motivierten Läuferinnen und Läufer unseres sehr kleinen und sehr feinen Vereins der MaliCrew und deren Familie und Freunde 😊

Ach ja: Sportlich passiert übrigens auch einiges 😂

Die ersten Wettkämpfe stehen an und ich freue mich sehr 2017 im thoni mara Werksteam zu laufen. Fest geplant dieses Jahr ist schon der Berlin Marathon im Herbst, natürlich der FunRun hier bei uns in Bayreuth und ich mach doch glatt endlich mal nen IronMan 70.3 – Kraichgau ist es geworden. Super aufregende Zeit und ich bin sehr neugierig, was da alles auf mich zu kommt. Am meisten freue ich mich aber auf die vielen neuen Kontakte in ganz Deutschland, die sich daraus ergeben. Zu dem Thema folgt aber ohnehin sich noch der ein oder andere Beitrag

Ich hoffe sehr, dass unser nächstes Groß- und Herzensprojekt von werunbt auch noch 2017 an den Start geht. Das wäre der nächste schöne Baustein für die Laufregion Bayreuth. Da kann  und will ich aber noch nicht allzuviel verraten 😏

Spannende und aufregende Zeiten also!

In diesem Sinne: Kommt gut rein in die Saison und bleibt immer schön gut drauf 👍

Euer Feelgood-Flo

Slowify your runs!

Ihr lieben, ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber am Anfang des Jahres überlegt man doch eigentlich immer, wo man steht. Läuft alles richtig so wie es läuft? Muss ich was ändern?

In den letzten Wochen war ich viel mit anderen Läufern unterwegs und hab mich viel mit anderen Läufern unterhalten. Und mir ist dabei aufgefallen, wie verwundert manche sind, weil ich – obwohl ich viel laufe – nicht so wahnsinnig viel schneller bin. Ich höre dann: „Na die 10 schaffst Du doch locker unter 40.“ „Was? Marathon in glatt 4 Stunden, das schaffst du doch auch in 3 1/2 mit dem richtigen Training“. Mit dem richtigen Training, das ist das Schlüsselwort… Durchaus denkbar! Aber muss ich denn den Anspruch selbst an mich haben? Ich glaube nein.

Deswegen breche ich hier jetzt mal ne Lanze für das Genießen. Ich weiß, das schwingt eh immer mal wieder durch, aber die letzten Wochen nehme ich einfach mal als Anlass nochmal für mein Credo zu werben: „Slowify your runs!“.
Gemäß dem Motto „Simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher, will ich ein bisschen Werbung zur Entschleunigung machen.

Wir sind doch ohnehin die meiste Zeit getrieben von irgendwas. Auf der Arbeit sitzt der Termindruck und die Kollegen oder der Chef im Nacken, ständig sind wir der Meinung irgendwas machen zu müssen. Aufräumen, Putzen, Steuererklärung, Mal wieder was für sich, ein bisschen Bewegung, was mit Freunden usw. usw. usw. Man spürt doch meist den Hauch von irgendetwas im Nacken. Oder geht es euch nicht so?

Deswegen brauche ich persönlich das Laufen – Laufen ist mein Ausgleich, Laufen ist für mich Freiheit und Ruhe – kein Hauch im Nacken außer der von den Sportbuddies. Da gehört es für mich einfach dazu, die „Laufzeit“ in vollen Zügen zu genießen.

Deswegen bin auch überhaupt kein Trainingsplan-Läufer – Ich bin das krasseste Gegenteil.
Hab ich Lust mich zu zerstören, zerstör ich mich. Hab ich Lust zu „Chillen“ beim Laufen, dann chille ich. Völlig klar, dass dann Potential liegen bleibt, dass das kein höchst effektives Training ist, aber hey, ist mir wurscht. Den ganzen Tag muss man höchst produktiv und höchst effektiv sein, sogar meine „Sofazeit“ ist meist effektiv. Beim Laufen ist Schluss damit!

Slowify your runs! – mit voller Absicht entscheide ich mich gegen die Effektivität, weil es irgendwann mal gut sein muss.

Versteht mich nicht falsch, ich kann mich schon auch quälen, ich kann auch schnell (wobei das ja immer relativ ist), aber die meiste Zeit will ich´s einfach nicht. Ich hoffe das kommt jetzt nicht so negativ rüber. Ich bewundere die Läuferinnen und Läufer, die so konsequent und effektiv an ihrer Form feilen. Ich kann und will es nur nicht oder meist nicht.

Das schöne ist doch: Wenn das Laufen Spass macht und Du die richtigen Leute um Dich rum hast, wirst Du doch automatisch schneller, ganz ohne Qual, ohne eiserne Disziplin. Und ich glaube tatsächlich die richtigen um mich rum zu haben.

Die schnellen von werunbt, deren tägliche Läufe ein Vorbild für mich sind, seit Herbst unser Vereins-Coach Tina, die uns beim wöchentlichen Tempotraining fordert (das man in der Gruppe ganz nebenbei tatsächlich auch genießen kann) und vor allem die vielen Sportbuddies, die jede Woche aufs neue genauso viel Spaß am Laufen haben wie ich.

Wer also meine Art von Entschleunigung live erleben will, kommt an besten mal bei werunbt rum – ich glaube ihr werdet es nicht bereuen 😉

Euer FeelGoodFlo

Was war das für ein verrücktes Jahr!

Liebe FeelGood-Läuferinnen und FeelGood-Läufer,

was war das für ein verrücktes Jahr?

15 Sportveranstaltung waren es dieses Jahr, bei denen ich richtig meinen Spaß hatte.
Ich bin ja gar nicht so der Zahlenmensch, aber am Ende des Jahres, kann man das Jahr auch mal in Zahlen Revue passieren lassen 😉

Fünf 10km-Läufe, ein 14km Berglauf, ein 18km Schlamm- und Hindernislauf, drei Halbmarathons, ein Marathon, eine Langdistanz-Staffel, zwei olympische Distanzen und eine Mitteldistanz – insgesamt 35 Stunden, 20 Minuten und 30 Sekunden „im Sattel“ waren es 2016.

Bei mir ist Training ja fast immer gleichbedeutend wie Kurzurlaub bzw. Wohlfühlzeit mit Freunden. Reißen tu ich ja eh nix, obwohl durch Zufall einmal Platz 3 in meiner Altersklasse dabei war 😀

In Zahlen bedeutet das für das Jahr 2016 226 Sporteinheiten:

350 Stunden und 56 Minuten Sport – meine Top Drei was die Trainingszeit angeht:
Platz 1: Laufen mit 141h 43m
Platz 2: Radfahren mit 88h 27m
Platz 3: Fitnessstudio mit 54h 39m

4.030 Kilometer waren es insgesamt:
Platz 1: Radfahrer mit 2.049km
Platz 2: Laufen mit 1.427km
Platz 3: Triathlon mit 215,6km

37.512m gings Bergauf, dabei hab ich über 200.000 kcal verbrannt – holy!

200.000 kcal, das sind:

  • 1.000 Flaschen Spezi oder
  • 1.778 Dosen Red Bull oder
  • 213 Tüten Chips oder
  • 787 Hamburger

… nur mal als Relation….

Verrückt, was da alles zusammen kommt im Laufe des Jahres und das „trotz“ des Mainauenlaufes, der gut 3 Wochen Training „gekostet“ hat 😀

Highlights gab´s natürlich wieder mehrere. Im „Passivmodus“ war definitiv der Mainauenlauf das Highlight schlechthin. Was haben wir da zusammen für ein Ding rausgehauen!
Im „Aktivmodus“ war für mich die Challenge Roth sicherlich das emotionalste Highlight. Nachdem ich 2015 als Staffel-Radler den Wettkampf wegen Atemnot abbrechen musste, ist’s dieses Jahr für meine Verhältnisse unfassbar gut gelaufen.
Dementsprechend groß war die Erleichterung im Ziel. Nachdem ich Andy den Chip übergeben hatte, gab´s erstmal kein halten mehr. Da war´s gut, dass ich nen Moment für mich hatte. Aber so ist der Sport. Es gibt Höhen und Tiefen.

Wie war denn euer Jahr?

Jetzt sind wir alle mal gespannt, was das Jahr 2017 so bringt. Gesund bleiben, das ist das Wichtigste, alles andere wird sich zeigen.

Kommt gut rein ins neue Jahr. Ich hoffe wir alle sehen uns 2017!

Euer FeelGoodFlo

Eines Tages…

Liebe Feelgoodrunnerinnen und Feelgoodrunner,

das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte jetzt nicht zum großen Jahresrückblick ausholen und euch mit Daten erschlagen oder von meinem Laufjahr erzählen…..noooooo, aber ich möcht gern das Bild und meinen aktuellen Lieblingssong „Eines Tages“ der Fantastischen Vier als Anlass nehmen, euch von letzter Woche zu erzählen.

Im Song geht´s im Wesentlichen darum, dass eines Tages alles einen Sinn gibt, auch wenn nichts ist wie es anfangs scheint. Manches Negative wird im Laufe der Zeit relativiert. Manchmal entwickeln sich Möglichkeiten, die man so nicht hat kommen sehen. Im positiven Sinne kann ich das tatsächlich vom Mainauenlauf sagen.

Unser Großprojekt 2016 hat unfassbar viel Kraft, Zeit und einen großen Teil unserer Freizeit im Frühjahr gekostet, aber es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Und: Das ganze Positive, was viele mit dem Lauf verbinden, wirkt offensichtlich noch nach – fühlt sich gut an!

Das Bild ist vom Nikolauslauf eines Bayreuther Unternehmens namens „NKD“. Das Team des NKD hat letzte Woche nen Charity-Lauf auf die Beine gestellt und das coole ist: der Mainauenlauf hat die Menschen zusammengeführt, die diesen Lauf organisiert haben.

War ein richtig schönes kleines Event am 06. Mit Startnummern, Zwischenverpflegung, ausgeschilderter Laufstrecke etc. Alles vom Feinsten! …und ich als Nikolaus mitten drin 😀

Alle Mitarbeiter hatten 60 Minuten Zeit so viele 800m-Runden auf dem Firmengelände zu laufen wie möglich. Wahnsinnig viele sind dem Aufruf gefolgt und nicht nur die klassischen Läuferinnen und Läufer.
Runde für Runde wurde für gute Sache – den Bunten Kreis Bayreuth e.V. – abgespult. Pro gelaufene Runde wurde ein Euro gespendet. Über 700 Runden waren es am Ende, ergänzt wurde die Spende noch um die Erlöse eines Basars. Die Geschäftsführung die Spende auf 2.000 EUR aufgerundet. Super Geschichte!

Ich mein klar… hätte, wäre, wenn… man weiß nie, ob das nicht ähnlich gelaufen wäre auch ohne den Mainauenlauf, aber ich glaub – nein ich möchte einfach glauben – dass wir ein bisschen Inspiration dazu beitragen konnten.

So waren wir unbeabsichtigt ein paar Monate später schwups, Teil etwas gutem, ohne selbst viel dafür gemacht zu haben – und genau das, was sich für mich in dem Song widerspiegelt.

Wenn auch nächstes Jahr wieder ein Nikolaus gebraucht wird: Ich bin auf jeden Fall dabei!

Presseberichte findet ihr übrigens hier:

Und zum Song, geht’s hier:

Zieht euch den Song mal rein und lasst euch inspirieren und dann: schönen Advents-Endspurt euch allen!

Euer FeelGood-Flo

#dranbleiben #wosinddieplätzchen

P.S. Wer am Samstag Lust hat auf ein Adventsläufchen: um 11 Uhr starten wir mit werunbt auf ne kleine Runde – gibt auch Glühwein danach 😉